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4 Kunstdokus für den April

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Politische Unterdrückung als Performance, das Motiv der Nacht in der Kunstgeschichte, gigantische Holzskulpturen und ein Street-Art-Trip durch Südafrika. Das sind die Kunstdokus im April!

Pawlenski - Der Mensch und die Macht


Pjotr Pawlenski greift für seine Kunstaktionen zu drastischen Mitteln: Er näht sich den Mund zu, wickelt sich in Stacheldraht, zündet Türen von Regierungsgebäuden an und fixiert die eigenen Genitalien auf dem Roten Platz in Moskau, um einer Machtlosigkeit gegenüber dem russischen Staat Ausdruck zu verleihen. Diese Doku ist ein Porträt eines kreativen und furchtlosen Einzelkämpfers, der inzwischen Asyl in Frankreich beantragt hat und auch dort wegen einer Aktion verurteilt wurde. (Hier eine ausführliche Review).

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Die Magie der Nacht in der Malerei

Abbildung: ArteAbbildung: Arte


Von Elsheimer über Goya, van Gogh, Edward Hopper bis hin zu Künstlern der Gegenwart: Sie alle sind fasziniert von der Nacht. Doch was macht die Tageszeit, die handwerklich so schwer darstellbar ist, für Künstler so interessant? In der Doku versuchen Kunsthistorikerinnen und  Künstler, der Rolle der Finsternis für die Malerei auf den Grund zu gehen. Hierbei wird schnell klar, dass ihre Bedeutung von Ausdruck einer Religiosität, Hoffnung, Bedrohung oder auch Offenbarungen aus dem Unbewussten sehr variieren kann und auch mit gesellschaftlichen Veränderungen einhergeht. Eine interessante Studie über die dunkle Seite der Kunst.

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Künstlerinnen: Ursula von Rydingsvard kuratiert

Abbildung: ArteAbbildung: Arte

Seit Beginn ihres Schaffens ist Holz ihr Medium und die Kreissäge ihr Instrument. In dieser Folge von "Künstlerinnen" geht es um die Bildhauerin Ursula von Rydingsvard. Ihre gigantischen und raumgreifenden Holzskulpturen, durch die sie bekannt wurde, stehen auf öffentlichen Plätzen in der Stadt und in der freien Natur, wo sie ihre Beobachter verführen aber auch einschüchtern. Ihre Kindheit verbrachte die Künstlerin mit polnischen und ukrainischen Wurzeln lange Zeit in Flüchtlingslagern, deren chaotische Zustände sie bis heute inspirieren. In einer virtuellen Ausstellung präsentiert sie eine Auswahl von Werken zeitgenössischer Künstlerinnen, die sie inspirieren und neue Wege in der Kunstwelt einschlagen.

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Once Upon a Town: A journey with graffiti artist Falko One

Abbildung: Red Bull TVAbbildung: Red Bull TV

 

Der Street-Art-Künstler Falko One bringt seine Kunst zu den Orten, an denen sich Kunst niemand leisten kann. Zusammen mit einem Fotografen begibt er sich auf einen Road-Trip durch Südafrika von Kapstadt bis zur Kalahari Wüste. Sein Ziel: Unbekannte Kleinstädte und Dörfer am Wegesrand, in denen er seine Graffitis an die Wand bringen möchte. Dabei begegnen ihm die Bewohner mal mit Unverständnis und Skepsis, mal mit Wohlwollen und Begeisterung. Diese Reise wird für den Künstler zu einer Auseinandersetzung mit alten afrikanischen Kulturen und Lebenswelten fernab von Luxus und Kunstausstellungen.

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