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Niederlande

Architekt Libeskind entwirft "Garten" zum Klimawandel

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Der polnisch-amerikanische Architekt Daniel Libeskind hat vier Skulpturen zum Klimawandel für den Barock-Garten des niederländischen Palastes Het Loo entworfen

"Dieser Garten zeigt die Bedrohungen in unserem Zeitalter", sagte der Künstler am Dienstag in Apeldoorn. Die niederländische Prinzessin Beatrix eröffnete den "Garten der irdischen Sorgen" in der Stadt im Osten des Landes. 

Libeskind entwarf vier imposante Leichtmetall-Skulpturen in rot, grün, gelb und blau. Sie sollen jeweils ein Treibhausgas symbolisieren: CO2, Methan, Ozon und Lachgas. Es seien "giftige Produkte, die unsere Natur und Erde angreifen und vernichten wollen". Die Skulpturen haben die Form von Stücken einer "zerbrochenen Weltkugel", wie der Künstler beschrieb. 

Der Garten des früheren königlichen Schlosses ist im barocken Stil des 17. Jahrhunderts als "Paradies auf Erden" gestaltet. Die zeitgenössischen Kunstwerke sollen Besucher zum Nachdenken über die Gefahren anregen.

Das im 17. Jahrhundert gebaute Schloss war von der niederländischen Königsfamilie jahrhundertelang als Sommerresidenz genutzt worden. Seit 1984 ist es ein Museum. Berühmt ist es vor allem wegen der historischen barocken Gärten mit zahlreichen Statuen und Brunnen.

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