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Kunstmesse

Art Basel in Hongkong beendet

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Die Art Basel in Hongkong ist die wichtigste Kunstmesse Asiens. Die Schweizer Messegesellschaft ist zufrieden mit der Ausgabe 2019

Die Messe sei am Sonntag mit "starken Verkäufen" zu Ende gegangen, hieß es von der Art Basel. China ist nach den USA und Großbritannien der drittgrößte Kunstmarkt der Welt. Kein Wunder, bringen es doch statistisch zwei Personen pro Woche in China zum Milliardär. Was stellt man also an mit dem Geld? Man sammelt Kunst. 

 Einer Liste zufolge, die die Zeitschrift "Artnews" seit 1990 jährlich veröffentlicht, haben elf Prozent der 200 wichtigsten Kunstsammler ihren Wohnsitz in Asien. In den 90ern dominierten japanische Sammler noch den Markt, seit Mitte der 2000er stieg aber der Anteil chinesischer Sammler.

Seit 2013 gibt es den Ableger der Kunstmesse in Hongkong, und das Ziel war es, die Sammler im gesamten asiatischen Raum zu bedienen. Wobei, der Begriff Ableger der Größe der Messe nicht ganz gerecht wird - an der Art Basel in Südchina nehmen 242 Galerien aus 35 Ländern Teil, am Hauptstandort sind es nur wenige mehr, nämlich 290. In Hongkong sind 21 Galerien zum ersten Mal dabei, darunter auch Max Hetzler und Bärbel Grässlin.

Die Messe hat vor allem junge Sammler im Blick, die vielbeschworenen millenial collectors. 39 Prozent der Sammler in Hongkong gehören dieser Generation an, zeigte die jährliche Kunstmarkt-Studie, die von der Art Basel und der UBS-Bank in Auftrag gegeben wurde. In Singapur sind es sogar 45 Prozent. Die haben nicht nur zunehmend Kaufkraft, sondern auch ein großes Interesse an westlicher Kunst, ergab kürzlich ein Bericht, den die Maastrichter Kunstmesse Tefaf in Auftrag gegeben hat. 

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