Potsdam

Hasso Plattner will Hälfte seiner Kunstsammlung ins Barberini geben

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Software-Milliardär Hasso Plattner will die Hälfte seiner Kunstsammlung permanent in sein Potsdamer Museum Barberini geben

"Es sind zunächst meine Franzosen, von den Impressionisten bis zur Moderne", kündigte der Mäzen in einem am Freitag veröffentlichten Interview der "Potsdamer Neuesten Nachrichten" an. "Es handelt sich dabei um die vielleicht größte Sammlung von französischen Impressionisten und Post-Impressionisten außerhalb Frankreichs", erklärte Plattner.

Am Donnerstag war bekannt geworden, dass die Hasso-Plattner-Stiftung im ehemaligen Terrassenrestaurant Minsk in Potsdam ein Museum für DDR-Kunst einrichten möchte. "Meine Sammlung von Kunst aus der DDR wird dort ständig zu sehen sein. Und vielleicht ist auch noch Platz für Ausstellungen von Künstlern aus der Region", sagte Plattner dazu nun in dem Interview.

Nach dem Barberini wäre es das zweite Museum der Stiftung in der Stadt. Lange Zeit war geplant, das verfallene Restaurant abzureißen. Die Stadtverordnetenversammlung hatte die Abrisspläne erst im vergangenen Jahr gestoppt. Neben dem künftigen Museum soll in Neubauten preiswerter Wohnraum entstehen.

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